Aktuelle Baufortschritte

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Erste Einrichtung von Räumen im Amannhof

20.07.2021

Die Konzep­tion und Nutzung des Amannhof als Muse­um wird vor­bere­it­et. Einige Räume sind bere­its mit Möbeln und Gerätschaften aus­ges­tat­tet: Altes neben Neuem. 

Aussicht über die Stadt

22.04.2021

Nach­dem nur noch Restar­beit­en bis zur endgülti­gen Fer­tig­stel­lung des Amannhofs anste­hen, soll hier der Aus­blick aus den Fen­stern doku­men­tiert werden. 

Elektrik sowie Daten- und Sicherheitstechnik fast fertig

12.04.2021

Alle Räume sind mit Beleuch­tung und Stro­man­schlüssen verse­hen. Häu­fig funk­tion­ieren die alten Leucht­en neben den neuen. Datenk­a­bel sind ver­legt und Sicher­heit­stech­nik im ganzen Haus eingebaut. 

Restaurierung fast abgeschlossen

31.12.2020

Ende 2020 wurde das Pro­jekt Amannhof weitest­ge­hend fer­tiggestellt. Die Auf­stel­lung der Gesam­taus­gaben und ein Ver­wen­dungsnach­weis wur­den an das Lan­desamt für Denkmalpflege weit­ergeleit­et. Dem beiliegen­den Sach­bericht ist zu entnehmen:

Das vor der Ren­o­va­tion herun­tergekommene abge­wohnte und geschädigte Wohn­haus kon­nte im Zuge der denkmal­gerecht­en Ren­o­va­tion vor­bildlich restau­ri­ert wer­den! Die Restau­rierung brachte die gesamte Baugeschichte des Gebäudes von der Erbau­ung 1715 – 1717 bis zum Anfang des 21. Jahrhun­derts zum Tra­gen. Sowohl die drei noch erhal­te­nen Gefäng­niszellen im Erdgeschoß, als auch die Reste der übri­gen Zellen, als auch die nach­fol­gende Wohn­nutzung mit land­wirtschaftlichem Teil, als auch die reine spätere Wohn­nutzung wur­den vor­bildlich und sen­si­bel erhal­ten. Der notwendi­ge Ein­bau der Gebäude­tech­nik wurde sehr sub­stanzscho­nend ausgeführt.

Alle Räume im Amannhof sind jetzt wohlig warm

04.12.2020

Die Heizung funk­tion­iert ein­wand­frei. Elek­trik, Elek­tron­ik und Alar­man­lage sind fast fer­tiggestellt. Wass­er und Abwass­er wur­den ver­legt. In allen Räu­men, auch in den ehe­ma­li­gen Zellen, gibt es Beleuch­tung und Steck­dosen. Alle Fen­ster wur­den sorgfältig restau­ri­ert und ein weit­eres isolieren­des Fen­ster innen aufge­set­zt. Schon vor einiger Zeit wur­den die alten Die­len und Stein­bö­den freigelegt und gerichtet sowie Wände und Deck­en denkmal­gerecht saniert. Über­all gibt es Fen­ster zur Baugeschichte, in einem Raum sieht man auf die Stadt­mauer an die der Amannhof sein­erzeit ange­baut wurde. Der Aus­gang zum Garten zwis­chen inner­erer und äußer­er Stadt­mauer wurde per­fekt gestaltet.

14.11.2020

Die Ein­gangstüren vor den alten erhal­ten gebliebe­nen Sche­unen­toren und die Tür zum Garten wur­den fer­tig gestellt.

Interessante Entdeckungen

02.04.2019

Nach­dem ober­halb der Tenne zwis­chen 1. und 2. Stock ein Holz­bo­den einge­zo­gen wer­den kon­nte, waren Bere­iche des 2. Stocks erst­mals seit sehr langer Zeit bege­hbar und kon­nten ein­er gründlichen Unter­suchung durch die Bau­forschung unter­zo­gen wer­den. Die Ergeb­nisse dieser Unter­suchun­gen wur­den am 02.04.2019 dem Vor­stand des SAV und der Denkmalpflege durch den Bau­forsch­er Tilmann Marstaller anläßlich ein­er Baubege­hung präsentiert.

Inter­es­sante Befunde von Tier-Graf­fi­ti auf dem Putz der Wände lassen Rückschlüsse auf die frühere Nutzung von einzel­nen Räu­men während der Zeit der Ver­wen­dung des Amannhofs als Gefäng­nis zu.

Weitere Baufortschritte nach Abschluss der Grabungen

15.03.2019

Nach­dem die Tage wärmer wer­den, das Brauch­wass­er wieder fließt und die bodenar­chäol­o­gis­chen Grabun­gen durch das Insti­tut für Kul­turver­mit­tlung IKU, Rot­ten­burg-Wen­delsheim abgeschlossen wur­den, wird Mitte März 2019 der Fuß­bo­den in der Tenne fertiggestellt.

Im Laufe des Jahres kön­nten fol­gende Arbeit­en aus­ge­führt werden:

  • Ein­bau der Innen-Kastenfenster
  • Fer­tig­stel­lung der Holz­fußbö­den im 1. und 2. Obergeschoß
  • Sanierung der mit­tleren his­torischen Gefäng­niszelle durch Ergänzung des Wand- und Gewöl­beputzes, Ergänzung der Sand­stein-Boden­plat­ten, Ein­bau der Beleuch­tung über Boden­strahler, Sanierung der Bret­ter-Zugangstüre zur Zelle
  • Her­stel­lung des Gartenaufgangs
  • Ein­bau des Ein­gangse­le­ments zum Vortragsraum
  • Aus­führung der Installationsarbeiten
  • Sanierung von Innen­wand-Putzflächen in den einzel­nen Räu­men
    Restliche Sanierung der Natursteinele­mente innen und außen
    Auss­chrei­bung und Ver­gabe der gesamten Innen- und Außenputzarbeiten

Stand der Arbeiten am Amannhof

07.07.2018

Die bodenar­chäol­o­gis­chen Grabun­gen durch das Insti­tut für Kul­turver­mit­tlung IKU, Rot­ten­burg-Wen­delsheim, sind noch nicht abgeschlossen. Freigelegt sind Grund­mauern und mögliche Wege. Die Anschlüsse für Brauch­wass­er, Abwass­er und Gas sind vorhan­den (Foto). Im Anschluss daran muss in Absprache mit den zuständi­gen Behör­den entsch­ieden wer­den, wie der Fuß­bo­den in der Sche­une neu gestal­tet wer­den kann. Der Aus­gang zum Bere­ich zwis­chen inner­er und äußer­er Stadt­mauer ist weit­er­hin offen und der Garten sollte in der näch­sten Zeit nutzbar gemacht wer­den. Zim­mer­ermeis­ter Mar­cus Schäfer, Rot­ten­burg-See­bronn, restau­ri­ert die Holz­fußbö­den in den drei Dachgeschossen und ergänzt zahlre­iche schad­hafte Stellen. Danach soll die denkmal­gerechte Rekon­struk­tion der Klap­plä­den für die Hopfen­gauben im zweit­en und drit­ten Dachraum erfolgen.

Erneute Beurteilung der Grabungen

22.11.2017

Anlass der Besprechung am 22. Novem­ber 2017 im Amannhof war die Beurteilung der bish­eri­gen Ergeb­nisse der Grabungen/Bodenuntersuchungen des Insti­tuts für Kul­turver­mit­tlung Rot­ten­burg IKU.

Teilgenom­men haben:

Frau Dr. Schmid LAD Archäol­o­gis­che Denkmalpflege, Frau Dr. Ade SAV/ IKU, Herr Willmy IKU, Herr Marstaller Bau­forsch­er und Archäologe, Frau Dr. Strö­bele SAV, Herr Heimes SAV Abt. Amannhof, Herr Dr. Frey SAV Abt. Amannhof, Herr Architekt Osterried.

Bish­er zutage getreten sind die Quer­mauern unter dem bish­eri­gen Boden der Tenne vorne am Tor, ein­mal direkt an der Naturstein­schwelle, mit der Ver­mu­tung, dass unter der  Schwelle das Bruch­stein­mauer­w­erk weit­erge­ht. Die Grabun­gen an der 2. Quer­mauer etwas weit­er hin­ten ergaben, dass die Mauern nach ca. 1,00 m Tiefe noch tiefer gehen und es sich hier eventuell um Keller­wände han­deln kön­nte. Die Quer­wand im Unter­grund noch weit­er hin­ten kann kein­er Nutzung zuge­ord­net wer­den. Danach erscheint auf der Seite der Viehtröge ein sehr altes Steinpflaster aus run­den Steinen bis zur Stadt­mauer. Hier wird ver­mutet, dass dieses Pflaster sehr alt ist und eventuell sog­ar noch vor der Stadt­mauer einge­baut wurde.

Die weit­eren Fra­gen dreht­en sich um die Sicht­bar­ma­chung dieser Mauer­w­erks- und Pflaster­funde im zukün­fti­gen Boden­be­lag: Bei den Quer­mauern kon­nte keine ein­deutige Fes­tle­gung erfol­gen, da müssen noch weit­ere Erkun­dun­gen fol­gen. Beim Rund­steinpflaster kam von Her­rn Marstaller der Vorschlag, dieses Pflaster zu fotografieren und dann das Foto beschichtet mit Epox­id­harz in den zukün­fti­gen Boden­be­lag einzubauen. Das Her­stellen eines Glas­fen­sters über dem Pflaster zur Sicht­bar­ma­chung des Fun­des hat Frau Dr. Schmid aus­geschlossen, da die Erfahrun­gen bei ähn­lichen Fun­den bish­er sehr neg­a­tiv waren, da die Erd­feuchte die Glass­cheiben von unten verschmutzt.

Nach weit­eren Grabun­gen, Erkun­dun­gen und der Doku­men­ta­tion der Funde soll über deren Sicht­bar­ma­chung oder Verbleib unter dem zukün­fti­gen Bodenbelag/Estrich später entsch­ieden werden.

(Nach Akten­no­tiz Büro Osterried)

07.08.2017

Ver­for­mungs­gerecht­es Auf­maß durch das Büro stre­be­w­erk . Architek­ten GmbH Stuttgart.

29.05.2017

Arbeit­en von Frau Dr. Feldtkeller an den Wän­den im EG

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