Der Amannhof

Besprechung von SAV Vorstand, Abteilung Amannhof und Architekt Osterried

11.10.2018

Stand der Arbeiten am Amannhof

07.07.2018

Die bodenar­chäol­o­gis­chen Grabun­gen durch das Insti­tut für Kul­turver­mit­tlung IKU, Rot­ten­burg-Wen­delsheim, sind noch nicht abgeschlossen. Freigelegt sind Grund­mauern und mögliche Wege. Die Anschlüsse für Brauch­wass­er, Abwass­er und Gas sind vorhan­den (Foto). Im Anschluss daran muss in Absprache mit den zuständi­gen Behör­den entsch­ieden wer­den, wie der Fuß­bo­den in der Sche­une neu gestal­tet wer­den kann. Der Aus­gang zum Bere­ich zwis­chen inner­er und äußer­er Stadt­mauer ist weit­er­hin offen und der Garten sollte in der näch­sten Zeit nutzbar gemacht wer­den. Zim­mer­ermeis­ter Mar­cus Schäfer, Rot­ten­burg-See­bronn, restau­ri­ert die Holz­fußbö­den in den drei Dachgeschossen und ergänzt zahlre­iche schad­hafte Stellen. Danach soll die denkmal­gerechte Rekon­struk­tion der Klap­plä­den für die Hopfen­gauben im zweit­en und drit­ten Dachraum erfol­gen.


Baubesprechung mit dem Architekten Klaus Osterried und Arbeiten am Bodenbelag im Dachgeschoss

27.04.2018


Erneute Beurteilung der Grabungen

22.11.2017

Anlass der Besprechung am 22. Novem­ber 2017 im Amannhof war die Beurteilung der bish­eri­gen Ergeb­nisse der Grabungen/ Bode­nun­ter­suchun­gen des Insti­tuts für Kul­turver­mit­tlung Rot­ten­burg IKU.

Teilgenom­men haben:

Frau Dr. Schmid LAD Archäol­o­gis­che Denkmalpflege, Frau Dr. Ade SAV/ IKU, Herr Willmy IKU, Herr Marstaller Bau­forsch­er und Archäologe, Frau Dr. Strö­bele SAV, Herr Heimes SAV Abt. Amannhof, Herr Dr. Frey SAV Abt. Amannhof, Herr Architekt Oster­ried.

Bish­er zutage getreten sind die Quer­mauern unter dem bish­eri­gen Boden der Tenne vorne am Tor, ein­mal direkt an der Naturstein­schwelle, mit der Ver­mu­tung, dass unter der  Schwelle das Bruch­stein­mauer­w­erk weit­erge­ht. Die Grabun­gen an der 2. Quer­mauer etwas weit­er hin­ten ergaben, dass die Mauern nach ca. 1,00 m Tiefe noch tiefer gehen und es sich hier eventuell um Keller­wände han­deln kön­nte. Die Quer­wand im Unter­grund noch weit­er hin­ten kann kein­er Nutzung zuge­ord­net wer­den. Danach erscheint auf der Seite der Viehtröge ein sehr altes Steinpflaster aus run­den Steinen bis zur Stadt­mauer. Hier wird ver­mutet, dass dieses Pflaster sehr alt ist und eventuell sog­ar noch vor der Stadt­mauer einge­baut wurde.

Die weit­eren Fra­gen dreht­en sich um die Sicht­bar­ma­chung dieser Mauer­w­erks- und Pflaster­funde im zukün­fti­gen Boden­be­lag: Bei den Quer­mauern kon­nte keine ein­deutige Fes­tle­gung erfol­gen, da müssen noch weit­ere Erkun­dun­gen fol­gen. Beim Rund­steinpflaster kam von Her­rn Marstaller der Vorschlag, dieses Pflaster zu fotografieren und dann das Foto beschichtet mit Epox­id­harz in den zukün­fti­gen Boden­be­lag einzubauen. Das Her­stellen eines Glas­fen­sters über dem Pflaster zur Sicht­bar­ma­chung des Fun­des hat Frau Dr. Schmid aus­geschlossen, da die Erfahrun­gen bei ähn­lichen Fun­den bish­er sehr neg­a­tiv waren, da die Erd­feuchte die Glass­cheiben von unten ver­schmutzt.

Nach weit­eren Grabun­gen, Erkun­dun­gen und der Doku­men­ta­tion der Funde soll über deren Sicht­bar­ma­chung oder Verbleib unter dem zukün­fti­gen Bodenbelag/Estrich später entsch­ieden wer­den.

(Nach Akten­no­tiz Büro Oster­ried)


Es geht weiter

25.09.2017

Bege­hung nach bodenar­chäol­o­gis­chen Grabun­gen durch das Insti­tut für Kul­turver­mit­tlung — Dr. Dorothee Ade M.A. und Andreas Willmy M.A.


07.08.2017

Ver­for­mungs­gerecht­es Auf­maß durch das Büro stre­be­w­erk . Architek­ten GmbH Stuttgart.


31.07.2017

Ent­fer­nung des Beton­bo­dens in der Tenne


29.05.2017

Arbeit­en von Frau Dr. Feldtkeller an den Wän­den im EG

 



Zum Tag des offe­nen Denkmals 2016 fand ein großes Amannhof-Fest statt.
Hier einige Impres­sio­nen:

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Der Amannhof in der Denkmal­stimme 3/2016

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Die Denkmal­s­tiftung Baden-Würt­tem­berg ernen­nt den Amannhof in Rot­ten­burg zum Denkmal des Monats August 2015. Damit würdigt sie den vor­bildlichen Ein­satz des Sülch­gauer Alter­tumsvere­ins, der das vom Ver­fall bedro­hte Kul­tur­denkmal grundle­gend saniert. Entste­hen soll nun ein Kul­turhaus mit über­re­gionaler Ausstrahlung.

Zwis­chen 1715 und 1719 erbaut, gehört der Amannhof mit dem ehe­ma­li­gen Schar­frichter­haus und dem Zwinger­turm zu einem his­torischen Ensem­ble in der Alt­stadt Rot­ten­burgs. Bis zum Brand 1828 wurde er als Gefäng­nis des Ober­amts Hohen­berg in Rot­ten­burg genutzt. Ab 1833 wurde das Gebäude zum Acker­bürg­er-Wohn­haus mit Scheuer und Stall umge­baut. Nun sollen darin Ausstel­lun­gen, Vorträge und Konz­erte stat­tfind­en, die Stadt­geschichte und Stadtkul­tur dargestellt und aktive Muse­um­späd­a­gogik ange­boten wer­den. Weil dies ein kul­tureller Gewinn für die Stadt und die ganze Region ist, hat die Denkmal­s­tiftung Baden-Würt­tem­berg das umfan­gre­iche Ren­ovierungs-pro­jekt erst im April dieses Jahres mit 75.000 Euro aus Mit­teln der Lot­terie GlücksSpi­rale unter­stützt.
Denkmal­s­tiftung vom 30.07.2015.

Das Ernen­nungs­doku­ment hier als PDF herun­ter­laden

Scheck
75 000 Euro erhielt die SAV-Abteilung Amannhof von der Denkmal­s­tiftung Baden-Würt­tem­berg und der Lot­terie Glücksspi­rale am 10. Juli 2015. Von links: Prof. Hans Dieter Frey, Karl­heinz Gep­pert, Ute Strö­bele, Mar­i­on Caspers-Merk, Geschäfts­führerin der Staatlichen Tot­to-Lot­to GmbH Baden-Würt­tem­berg, Ernst Heimes, Dorothee Ade, Architekt Klaus Oster­ried, Prof. Claus Wolf, Vor­stand Denkmal­s­tiftung, OB Stephan Neher.
Bild und Text Eise­le.

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Anbrin­gen des Hin­weis­es auf die Förderung durch die Denkmal­s­tiftung: Ernst Heimes und Hans Dieter Frey.

Fensterblick
Blick aus dem Fen­ster: Dr. Dorothee Ade, Karl­heinz Gep­pert, OB Stephan Neher, Dr. Ute Strö­bele, Architekt Oster­ried, Ernst Heimes.

Paten­schaft zur Restau­rierung der Fen­ster im Amannhof

Nach­dem als erste Ret­tungs­maß­nahme der Amannhof ein Dach bekom­men hat, sollen jet­zt auch die Fen­ster wieder instand geset­zt wer­den. Das erste hat Fen­ster­restau­ra­tor Hans Gutekun­st bere­its in frischem Glanz „wie neu“ erste­hen lassen, es kann im 1. Stock betra­chtet wer­den. In Absprache mit den zuständi­gen Denkmal­be­hör­den ist die Restau­rierung und Ertüch­ti­gung der vorhan­de­nen Ein­fach­fen­ster im ursprünglichen Stil und Mate­r­i­al vorge­se­hen. Zur ener­getis­chen Opti­mierung wer­den innen Kas­ten­fen­ster mit Isolierver­glasung vorge­set­zt.

An der Haupt­fas­sade zum Hof warten sechs große und vier kleine Fen­ster, an der Fas­sade zum Heber­les­graben vier große und vier kleine Fen­ster auf ihre Ren­ovierung. An den Seit­en gibt es weit­ere Fen­ster. Die Kosten betra­gen ca. 900 € für ein großes und ca. 600 € für ein kleines Fen­ster. Helfen Sie mit! Mit ein­er Paten­schaft erwer­ben sie ein virtuelles Anrecht auf ein Fen­ster, das Ihren Namen trägt. Wir freuen uns aber auch über kleinere Beträge zur Ret­tung des Amannhofs. Sie erhal­ten eine steuer­wirk­same Spendenbescheini­gung.

Ein Antrags­for­mu­lar zum Aus­druck­en find­en sie hier als pdf.