Programm

Das neue Pro­gramm 2019–1

 

Don­ner­stag, 14. März 2019, 16.00 Uhr

Ort: Diöze­san­mu­se­um Rot­ten­burg,

Karmeliter­straße 9

Führung durch die Son­der­ausstel­lung

»Engel­wel­ten«

Dr. Melanie Prange, Muse­um­slei­t­erin

Das Ange­bot gilt für SAV-Vere­ins­mit­glieder. Die Son­der­ausstel­lung präsen­tiert christliche und andere Zeug­nisse zum Engel­we­sen durch die Jahrtausende, u.a. mit kost­baren Lei­h­gaben aus dem Bibel & Ori­ent Muse­um in Freiburg (Schweiz).

Begren­zte Teil­nehmerzahl, daher Anmel­dung bei der Geschäftsstelle des SAV erforder­lich! (Tel. 07472–165-351).

 

Sam­stag, 30. März 2019, 14.00 Uhr

Ort: Schloss Glatt

Besuch der Ausstel­lung

»Der Dreißigjährige Krieg am Oberen Neckar« in Schloss Glatt

Führung: Caje­tan Schaub, Vor­sitzen­der der Gesellschaft Schloss Glatt.

Die Ausstel­lung über den »Dreißigjähri­gen Krieg am Oberen Neckar« gibt Ein­blick in die regionalen Ereignisse dieser bewegten Zeit. Auch Rot­ten­burg­er Exponate sind zu sehen.

Hin- und Rück­reise nach Schloss Glatt ist Sache der Teil­nehmer. Anmel­dung bei der Geschäftsstelle des SAV erforder­lich. (Tel. 07472–165-351).

 

Don­ner­stag, 4. April 2019, 19.00 Uhr

Ort: Sülch­gau-Muse­um in der Zehntscheuer

Frei­herr Hans Otto von Ow (1843 – 1921). Poli­tis­ch­er, sozialer und wis­senschaftlich­er Mit­telpunkt am oberen Neckar, in Würt­tem­berg und im Deutschen Reich

Prof. Dr. Franz Quar­thal

Keine andere Fam­i­lie hat die Geschicke des oberen Neckar­raumes vom 11. Jahrhun­dert bis heute so geprägt wie die Fam­i­lie von Ow. Eine der wichtig­sten Per­sön­lichkeit­en war Hans Otto von Ow, der nach einem Studi­um der Rechtswis­senschaften in Tübin­gen, Hei­del­berg, Freiburg und Berlin und einem Forstprak­tikum in Freiburg und Böh­men an der neu begrün­de­ten land­wirtschaftlichen Akademie in Hohen­heim lehrte. Ow war Mit­be­grün­der und Mit­glied des Deutschen Land­wirtschaft­srates und als dessen Delegiert­er 1873 und 1878 bei den Weltausstel­lun­gen in Wien bzw. Paris.

Von 1890 bis 1908 war er als Regierungs­di­rek­tor Leit­er der würt­tem­ber­gis­chen Zen­tral­stelle für Land­wirtschaft. Von 1876 bis 1906 gehörte er als Vertreter der Rit­ter­schaft des Schwarzwald­kreis­es der Zweit­en Kam­mer der Würt­tem­ber­gis­chen Land­stände an und nach der Ver­fas­sungsre­form von 1906 bis zum Ende des Deutschen Reich­es der Ersten Kam­mer. Von 1878 bis 1890 war er Mit­glied des Deutschen Reich­stags.

Er hin­ter­ließ ein außeror­dentlich reich­es Tage­buch, das u.a. zur Ken­nt­nis der gesellschaftlichen Ver­hält­nisse unseres Raumes wie zur archäol­o­gis­chen Erforschung im Land am oberen Neckar im 19. Jahrhun­dert beiträgt.

Der Vor­trag soll die wichtige Per­sön­lichkeit Hans Ottos von Ow für den oberen Neckar­raum, seine famil­iären, poli­tis­chen und wirtschaftlichen Ver­hält­nisse und seine Bedeu­tung für die deutsche Alter­tums­forschung am oberen Neckar sicht­bar machen.

 

Sam­stag, 6. April 2019, 11.00 Uhr

Sülch­gauer Alter­tumsvere­in und Bauhütte Rot­ten­burg e.V.

Ort: Haus am Nepo­muk, Unter­wäss­er 1

Alt­stadt­ge­spräche zur Mark­tzeit – Quo vadis Rot­ten­burg?

Impul­srefer­at: Blick in die Werk­statt: Pla­nen und Bauen im his­torischen Stadtk­ern

Thomas Weigel, Baubürg­er­meis­ter der Stadt Rot­ten­burg am Neckar

Im Vor­trag wer­den kom­mu­nale Möglichkeit­en zur Qual­itätssicherung beim Pla­nen und Bauen beleuchtet. Im Mit­telpunkt ste­hen dabei weniger die geset­zlichen Regelun­gen, son­dern die von der Stadt entwick­el­ten Vorge­hensweisen. Zudem wird ein Blick auf die Innenen­twick­lung gewor­fen.

Im Anschluss gibt es Gele­gen­heit zur Diskus­sion.

 

ACHTUNG ÄNDERUNG: Der ursprüngliche Ter­min am 9. Mai wurde auf 6. Juni ver­schoben!

Donnerstag,6. Juni 2019, 19:00 Uhr

Ort: Sülch­gau-Muse­um in der Zehntscheuer

Tübinger Forschun­gen zum Beginn von Acker­bau und Viehzucht in Europa

Dr. Jörg Bofinger/Prof. Dr. Raiko Kraus

Die Lin­ear­band­keramik als älteste neolithis­che Kul­tur in Mit­teleu­ropa hat ihre Ursprünge im östlichen Karpaten­beck­en (Wes­t­un­garn). Inner­halb ihrer frühen Gesamtver­bre­itung liegt die Tübinger Region im äußer­sten süd­west­lichen Rand­bere­ich.

Hier knüpfen aktuelle Gelän­de­forschun­gen des Insti­tuts für Ur- und Frühgeschichte und Archäolo­gie des Mit­te­lal­ters der Uni­ver­sität Tübin­gen im Ammer­tal an, die seit 2017 in Koop­er­a­tion mit dem Lan­desamt für Denkmalpflege durchge­führt wer­den. Die unter­sucht­en Fund­plätze liegen in ein­er früh­ne­olithis­chen Sied­lungskam­mer, die ein dicht­es Besied­lungsnetz in der zweit­en Hälfte des 6. Jahrtausends v. Chr. zwis­chen Ammer und oberem Neckar erken­nen lässt.

Durch geo­physikalis­che Mes­sun­gen kon­nten neue Ein­blicke zur Sied­lung­sor­gan­i­sa­tion gewon­nen wer­den.

Die Funde aus den unter­sucht­en Fund­plätzen zeigen eine enge Bindung an die Lin­ear­band­keramik im Südosten Mit­teleu­ropas und helfen dabei, auch dank umfassender natur­wis­senschaftlich­er Unter­suchun­gen, die Entwick­lung der früh­esten land­wirtschaftlichen Grup­pen im oberen Neckar­raum und ihre Ein­bindung in die Umwelt bess­er zu ver­ste­hen.

Dr. Jörg Bofin­ger ist Leit­er des Refer­ats Archäol­o­gis­che Denkmalpflege im Lan­desamt für Denkmalpflege im Regierung­sprä­sid­i­um Stuttgart. Prof. Dr. Raiko Kraus ist wis­senschaftlich­er Mitar­beit­er im Insti­tut für Ur- und Frühgeschichte und Archäolo­gie des Mit­te­lal­ters der Uni­ver­sität Tübin­gen.

 

AUSSTELLUNGSANKÜNDIGUNGEN

 

Don­ner­stag, 16. Mai 2019, 15.30 Uhr

Ort: Sülch­gau-Muse­um in der Zehntscheuer

Ausstel­lungseröff­nung: Die Nepo­muk-Verehrung im Rot­ten­burg­er Brauch­tum

Hel­ga Kuhn, jes-Men­torin

Ernst Heimes, Pro­jek­tleit­er

Inter­es­sant ist es, wie stark und vielfältig im lokalen Brauch­tum die Erin­nerung an den böh­mis­chen Heili­gen Johannes Nepo­muk noch ist. Stets sicht­bar sind ja die großen Stat­uen an den Ufern des Neckars und wei­thin bekan­nt ist auch das Nepo­muk-Gedicht von Sebas­t­ian Blau.

Vier Rot­ten­burg­er Jugendliche sam­melten weit darüber hin­aus im Rah­men des Pro­jek­tes »Jugend engagiert sich« (jes) Erin­nerun­gen von Zeitzeu­gen, Bilder aus Pri­vatbe­sitz und Presseartikel bis ins 19. Jahrhun­dert zurück. Sie forscht­en im Diöze­san­mu­se­um, im Stadtarchiv und wur­den auch bei der Nar­ren­zun­ft fündig!

Dauer der Ausstel­lung bis Ende Juli.

 

AUSBLICK/ANGEBOTE ANDERER

 

Son­ntag, 7. Juli 2019, 14.00 Uhr

Ort: Römis­ches Stadt­mu­se­um Sume­lo­cen­na

Son­der­führung: Latri­nengeschicht­en – dieses Klo macht den Römer froh

Peter Ehrmann MA

Das Römis­che Stadt­mu­se­um Rot­ten­burg hat als Kern­stück bekan­ntlich eine PVBLICA LATRINA ROMANA, eine Toi­lette eben. Aber dazu gehörte noch mehr – Stich­worte etwa Hygiene, Badewe­sen, Wasser­leitung. Dieser unverzicht­bare Teil des »Roman way of life« soll The­ma dieser Führung sein.

Diese Führung ist auch ein Ange­bot der Römer­straße Neckar-Alb-Aare.

Sie ist kosten­los bei nor­malen Ein­tritt.

 

Im Jahr 2019 jährt sich das Geburt­s­jahr von Mechthild von der Pfalz zum 600. Mal.

Dazu plant das Haupt­staat­sarchiv Stuttgart eine Ausstel­lung, welche als zweite Sta­tion ab Mitte Sep­tem­ber 2019 im Sülch­gau-Muse­um in der Zehntscheuer gezeigt wer­den soll. Auch geplant ist eine Mechthild-Tagung eben­dort im Okto­ber 2019, in Zusam­me­nar­beit mit der Uni­ver­sität Tübin­gen.

Näheres wird zeit­nah bekan­nt­gegeben.

Schon jet­zt ste­hen also fol­gende Ter­mine fest:

 

Fre­itag, 13. Sep­tem­ber 2019

Ort: Sülch­gau-Muse­um in der Zehntscheuer

Eröff­nung der Ausstel­lung »Mechthild (1419 – 1482) im Spiegel der Zeit«

Diese Ausstel­lung wird unter Fed­er­führung des Haupt­staat­sarchivs Stuttgart zum Mechthild-Jahr erstellt. Sie ist zunächst ab Mai 2019 im Haupt­staat­sarchiv zu sehen.

 

Donnerstag/Freitag, 24./25. Okto­ber 2019

Ort: Zehntscheuer Rot­ten­burg

Öffentliche Tagung:

»Mechthild von der Pfalz«

Die Tagung wird öffentlich sein mit freiem Ein­tritt, Voran­mel­dung wird jedoch erforder­lich sein. Näheres wird rechtzeit­ig bekan­nt gegeben.

Organ­isatoren: Uni­ver­sität Tübin­gen, Haupt­staat­sarchiv Stuttgart, Kul­tur­amt Rot­ten­burg am Neckar, SAV.

 

SONSTIGES

 

Sam­stag, 27. Juli 2019

Vere­in­saus­flug nach Schwäbisch Gmünd

Peter Ehrmann MA

Schwäbisch Gmünd, auch liebevoll »Schwäbisch Nazareth« genan­nt, hat mit Rot­ten­burg mehr gemein als die jew­eils vorherrschende Reli­gion, zudem bietet sie zahlre­iche Sehenswürdigkeit­en aus allen Epochen.

Nähere Infor­ma­tio­nen wer­den den Teil­nehmern rechtzeit­ig bekan­nt gegeben.

Anmel­dung bei der Geschäftsstelle bis spätestens 28. Juni unbe­d­ingt erforder­lich, da begren­zte Teil­nehmerzahl.

 

Stammtisch des SAV

Der Stammtisch des Sülch­gauer Alter­tumsvere­ins Rot­ten­burg trifft sich regelmäßig an jedem let­zten Mittwoch des Monats – derzeit an ger­aden Monat­en jew­eils im »Engel«, Königstraße 7 und an unger­aden in der »Ein­tra­cht«, Bahn­hof­s­traße 22. Beacht­en Sie bitte auch die Hin­weise auf der Home­page des Vere­ins (www.sav-rottenburg.de) sowie die jew­eils aktuellen Hin­weise in der Presse.

Alle Inter­essierten sind willkom­men, auch Nicht­mit­glieder. Eine Tage­sor­d­nung gibt es nicht – Ziel ist der Gedanke­naus­tausch, Ideen und Vorschläge für das Pro­gramm u.a.

 

Der Ein­tritt zu den Vorträ­gen beträgt:

3,00 Euro für Vere­ins­mit­glieder und

5,00 Euro für Nicht­mit­glieder.