Programm

Das Programm 2020–2

 

Der Ein­tritt zu den Vorträ­gen beträgt:

3,00 Euro für Vere­ins­mit­glieder und

5,00 Euro für Nicht­mit­glieder.

 

Fre­itag, 2. Okto­ber 2020, 16.00 Uhr

Tre­ff­punkt: »Alte Welt«, Obere Gasse 12, Rot­ten­burg

Stadt­führung:

»Die Geschichts­forschung ist mein Lieblings­fach.« Joannes Bap­tista Spro­ll als His­torik­er

Karl­heinz Gep­pert M.A.

Joannes Bap­tista Spro­ll, dessen 150. Geburt­stag wir dieses Jahr bege­hen, ist vor allem bekan­nt als »Mär­tyrerbischof« und mutiger Geg­n­er des NS-Regimes. Er kehrte vor 75 Jahren am 14. Juni aus dem Exil in seine Bischof­sstadt zurück.

Weniger bekan­nt ist, dass er von 1913 bis zu sein­er Bischof­ser­nen­nung 1928 Vere­insvor-sitzen­der des SAV gewe­sen ist. Dieser Vor­trag han­delt von Spro­ll, dem His­torik­er und sein­er Tätigkeit als Vor­stand unseres Vere­ins.

Karl­heinz Gep­pert ist Kul­tur­amt­sleit­er und Geschäfts­führer des SAV. Voran­mel­dung ist nicht notwendig, Mit­nahme von Gesichts­masken und Abstandswahrung ist aber Pflicht, eben­so die Angabe von Namen und Adresse! Die Führung kostet 5,00 Euro, für SAV-Mit­glieder 3,00 Euro.

 

Sam­stag, 10. Okto­ber 2020, 9.30 – 13.00 Uhr

Tre­ff­punkt: Wan­der­park­platz Schaden­weil­er, von dort mit PKW zur Dünnbach­hütte

Rund­wan­derung mit Erk­lärun­gen:

»Auf den Spuren des Stuben­sand­stein­ab­baus im Ram­mert«

Lorenz Truffn­er, Dr. Dorothee Ade

Wan­derexkur­sion im Stadt­wald Rot­ten­burg mit zahlre­ichen inter­es­san­ten Fund­stellen und Geschicht­en über den Stuben­sand­stein, vom Bau­s­tand­stein zur Sand­müh­le und zum Wege­bau etc. Förster Lorenz Truffn­er führt uns durch den Ram­mert zu kul­tur- und naturhis­torischen Orten.

Dauer ca. 2,5 bis 3 Stun­den Fuß­marsch ab der Dünnbachhütte.Wetterfeste Klei­dung und gutes Schuh­w­erk sind erforder­lich, eben­so Ruck­sack­ves­per und Getränk.

Grillen nur an der Dünnbach­hütte möglich, Ves­per an der Laus­bühlhütte.

Anmel­dung erforder­lich bei der Geschäftsstelle!

 

Don­ner­stag, 15. Okto­ber 2020, 19.00 Uhr

Ort: Sülch­gau-Muse­um in der Zehntscheuer

Hopfen­bau und Brauerei­we­sen. Aus der »Wirtschafts«-Geschichte Rot­ten­burgs im aus­ge­hen­den 19. Jahrhun­dert

Peter Epple

Die Ober­amtsstadt Rot­ten­burg am Neckar wurde Ende des 19. Jahrhun­derts zur absoluten Hopfen­metro­pole des Kön­i­gre­ichs Würt­tem­berg. Neben dem Hopfen genoss die ange­baute Brauger­ste in weit­en Teilen des Lan­des einen vorzüglichen Ruf. Für die zahlre­ichen Brauereien stand sehr gutes Brauwass­er im Über­fluss zur Ver­fü­gung. Der Vor­trag bietet einen vielfälti­gen Ein­blick in die Wirtschafts­geschichte, der Hopfen­bau und die Darstel­lung einzel­ner Brauereien ste­hen dabei im Mit­telpunkt. Die Gründe für den Nieder­gang bei­der Betrieb­szweige run­den das The­ma ab.

Peter Epple ist His­torik­er, Geograf und Hopfen­ex­perte. Wegen der Coro­na-Bes­tim­mungen gibt es eine Ober­gren­ze an Teil­nehmern, daher ist eine Anmel­dung unbe­d­ingt erforder­lich bei der Geschäftsstelle des SAV unter tel. 07472–165-351 oder per E‑Mail an: peter.ehrmann@rottenburg.de! Teil­nahme 5,00 Euro, SAV-Mit­glieder 3,00 Euro.

 

Sam­stag, 31. Okto­ber 2020, 13.00 – 17.00 Uhr

Tre­ff­punkt: Park­platz in Weil­er

(genauer Ort wird noch bekan­nt gegeben)

Exkur­sion: Schlössles­berg über dem Katzen­bach­tal

Dr. Dorothee Ade, Michael Kien­zle M.A.

Ober­halb des Katzen­bach­tals west­lich von Weil­er liegt nicht nur die »Ehinger Burg« son­dern noch eine weit­ere große, weit­ge­hend uner­forschte und unbekan­nte Bur­gan­lage. Neue archäol­o­gis­che Lese­funde brin­gen die bish­eri­gen Deu­tun­gen ins Wanken und zwin­gen uns zu neuen Über­legun­gen bezüglich Datierung und Funk­tion. Zusam­men mit dem Tübinger Bur­gen­forsch­er Michael Kien­zle schauen wir uns sowohl diese Anlage als auch die nahe gele­gene Ehinger Burg an.

Da wir uns in zum Teil uneben­em Gelände bewe­gen, soll­ten die Teil­nehmerin­nen und Teil­nehmer mit wet­ter­fester Klei­dung und gutem Schuh­w­erk aus­ges­tat­tet sein. Pro­viant sollte mit­ge­bracht wer­den. Wenn es Coro­na zulässt, wäre anschließend ein Besuch im Kaf­fee­haus Prinz Karl möglich. Anfahrt mit eigen­em PKW, es gibt aber die Möglichkeit ein­er Mit­fahrgele­gen­heit.

Anmel­dung erforder­lich bei der Geschäftsstelle!

 

Don­ner­stag, 3. Dezem­ber 2020, 19.00 Uhr

Ort: Stadt­bib­lio­thek Rot­ten­burg

Vorstel­lung: Ein gewichtiges Werk.

Die »Geschichte der Diözese Rot­ten­burg-Stuttgart« in zwei Bän­den (2019)

Karl­heinz Gep­pert M.A., Peter Ehrmann M.A.

Im Jahr 2019 erschienen, stellt das volu­minöse Werk die Geschichte des Chris­ten­tums vom Früh­mit­te­lal­ter bis (fast) in die Gegen­wart im Bere­ich der heuti­gen Diözese Rot­ten­burg-Stuttgart vor. Damit soll es als neues Stan­dard­w­erk die »Geschichte der Diözese Rot­ten­burg« von August Hagen aus den 1950-ern ablösen. Die Ref­er­enten wer­den an diesem Abend ihre per­sön­lichen Ein­blicke und Strei­flichter aus dem enzyk­lopädis­chen Inhalt vorstellen.

In Zusam­me­nar­beit mit der Stadt­bib­lio­thek Rot­ten­burg.

 

Don­ner­stag, 21. Jan­u­ar 2021, 15.00 Uhr

Ort: vhs Rot­ten­burg, Alte Realschule, Spro­ll­straße 22, Raum 204

Kul­tur am Nach­mit­tag: Der Sülch­gauer Alter­tumsvere­in Rot­ten­burg am Neckar. Bürger*innen set­zen sich für die regionale Geschichts­forschung ein

Dr. Dorothee Ade, Karl­heinz Gep­pert M.A., Peter Ehrmann M.A.

Der 1852 gegrün­dete Sülch­gauer Alter­tumsvere­in ist die älteste heimatkundliche Vere­ini­gung im Land­kreis Tübin­gen mit knapp 500 Mit­gliedern. Vere­in­sziel ist es, die Geschichte der Region zu erforschen, dafür wer­den Vorträge zu The­men von der Urgeschichte bis in die jüng­ste Geschichte ver­anstal­tet, Exkur­sio­nen zu his­torisch und archäol­o­gisch bedeu­ten­den Stät­ten und Ausstel­lun­gen organ­isiert und das Jahrbuch »Der Sülch­gau« mit pop­ulären, wis­senschaftlich fundierten Beiträ­gen her­aus­gegeben. Eine weit­ere Auf­gabe ist es, den denkmalgeschützten, als Kerk­er­haus gebaut­en Amman­hof zu sanieren und zu einem Muse­um umzugestal­ten.

In Zusam­me­nar­beit mit der vhs Rot­ten­burg. Gebühr 3,00 Euro. Anmel­dung nicht erforder­lich.

 

VERANSTALTUNGEN ANDERER

 

Fre­itag, 20. Novem­ber 2020, 17.00 Uhr

Ort: Bürg­er­haus Weil­er

Auf den Spuren der Ahnen – Inven­turen und Teilun­gen im Ort­sarchiv Weil­er

Peter Ehrmann M.A., Stadtarchiv Rot­ten­burg

717 Namen zwis­chen 1793 und 1899: So viele Ein­träge find­en sich in den »Inven­turen und Teilun­gen« im Ort­sarchiv Weil­er. Erschlossen vom Stadtarchiv im Jahr 2019, enthal­ten sie genaue Auflis­tun­gen des Besitzes der Men­schen sowie Angaben zur näch­sten Ver­wandtschaft – den Kindern, den Eltern, den Geschwis­tern und mehr. An diesem Abend wer­den sie vorgestellt, mit Gele­gen­heit zu Nach­fra­gen.

Auf Ein­ladung der Ortsver­wal­tung Weil­er und des Stadtarchivs Rot­ten­burg am Neckar.

 

VORSCHAU

 

Zeitraum: Novem­ber 2020 – Jan­u­ar 2021

Orte: Römis­ches Stadt­mu­se­um Sume­lo­cen­na,

Sülch­gau-Muse­um in der Zehntscheuer

Ausstel­lung: Adels Häuser. Erlebte Objek­te und Räume des Region­aladels im Land­kreis Tübin­gen

Seit rund 900 Jahren prägt der Lokaladel die Geschichte unser­er Region mit, bis in die Gegen­wart hinein – Stich­worte sind etwa die archäol­o­gis­chen Samm­lun­gen der Frei­her­ren von Ow, die Frei­her­ren von Raßler und ihr Wirken auf der Weit­en­burg, die Frei­her­ren von Tessin in Kilch­berg und andere.

Anhand aus­gewählter Objek­te sollen diese Spuren adliger Tätigkeit­en durch den Lauf der Jahrhun­derte, in ganz ver­schiede­nen Gebi­eten und auf jew­eils eigene Weise, auss­chnit­thaft präsen­tiert wer­den.

Nach derzeit­igem Stand wird die Teilausstel­lung über die Her­ren von Ow im Römis­chen Stadt­mu­se­um am Fre­itag, 27. Novem­ber eröffnet, die übrige Schau im Sülch­gau-Muse­um in der Zehntscheuer Ende Jan­u­ar 2021. Näheres zur Eröff­nung etc. wird zeit­nah bekan­nt gegeben!

 

SONSTIGES

Der Stammtisch des Sülch­gauer Alter­tumsvere­ins

trifft sich regelmäßig an jedem let­zten Mittwoch des Monats – derzeit im »Engel«, Königstraße 7 und in der »Ein­tra­cht«, Bahn­hof­s­traße 22.

Beacht­en Sie bitte auch die Hin­weise auf  der Home­page des Vere­ins sowie die jew­eils aktuellen Hin­weise in der Presse. Alle Inter­essierten sind willkom­men, auch Nicht­mit­glieder. Eine Tage­sor­d­nung gibt es nicht – Ziel ist der Gedanke­naus­tausch, Ideen und Vorschläge für das Pro­gramm u.a.