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Neuer “Sülchgau” erschienen (März 2026)

Der Titel des Ban­des ist:

Sülch­gau 68/69 (2024/2025)

Neue Erken­nt­nisse? Rot­ten­burgs Stadt­grün­dung im 13. Jahrhundert.

ISBN 978–3‑934718–11‑1

Er enthält die Vor­trag­s­texte des gle­ich­nami­gen Kol­lo­qui­ums zum Stadtju­biläum­s­jahr im April 2024.:

  • Dr. Dorothee Ade: Sied­lungskerne im vorstädtis­chen Rottenburg 
  • Andreas Willmy M.A.: Gedanken zur Lage der ersten Rot­ten­burg­er Burg
  • Dr. Chris­t­ian Kübler: Früh­mit­te­lal­ter­liche Raumordnung(en) rund um Rottenburg
  • Dr. Casimir Bumiller: Der Raum Rot­ten­burg vor der Grün­dung der Stadt am Neckar
  • Tilmann Marstaller M.A.: 750 Jahre Rot­ten­burg­er Profanbaugeschichte
  • Dr. Michael Kien­zle: Bur­gen­bau und Adelsh­errschaft in Rot­ten­burgs Umgebung 
  • Joachim Jehn M.A.: Rot­ten­burg am Neckar und das Kloster Kirchberg
  • Nadine Kacz­marek M.A.: Die Grablege der Grafen von Hohen­berg in St. Moriz
  • Dr. h.c. Karl­heinz Gep­pert: Der »Hohenberg´sche Alterthumsvere­in« von 1852 und seine Hin­wen­dung zum Mittelalter

Mit­glieder des SAV erhal­ten den Band kosten­los als Jahres­gabe. Eine Aussendung an die Mit­glieder ist lei­der wegen der Por­tokosten nicht möglich, daher bit­ten wir höflich um Abhol­ung bei der Geschäftsstelle.

Preis: 19,90 Euro. Erhältlich bei Osian­der Rot­ten­burg, der WTG Rot­ten­burg am Mark­t­platz und bei der Geschäftsstelle des SAV im Amt für Kul­tur und Tourismus. 

Ausstellung “Hier spielt die Musik! Historische Rottenburger Instrumente”

Nach zwei Vorträ­gen über die Rot­ten­burg­er Instru­menten­mach­er im frühen 19. Jahrhun­dert präsen­tieren Thomas Reil, Instru­menten­mach­er und Samm­ler, Roland Neu, Musik­er und Samm­ler und Ekke­hard Kaupp, His­torik­er und Musik­er, die noch erhal­te­nen Flöten, Klar­inet­ten, Oboen, Geigen, Trompe­ten, Tenorhorn und Posaune. Die Holz Instru­mente sind fast alle im Besitz von Thomas Reil, die Blechin­stru­mente aus der Samm­lung Roland Neu und eine Lei­h­gabe der Fam­i­lie Johner.

Die Rot­ten­burg­er Musikin­stru­mente waren weit ver­bre­it­et, bis Straßburg im West­en, Laufen­burg im Süd­west­en, weit­er nach Kon­stanz, bis Lin­dau, und da bis Ulm, Bib­er­ach, Ehin­gen a.D., Riedlin­gen, über Alb­stadt zurück nach Rot­ten­burg. Das war nicht eine Tour, son­dern wurde in Etap­pen erledigt, allerd­ings alles zu Fuß.

Ein beson­deres Instru­ment, das seit 1816 immer noch gespielt wird, ist der „Halbe Mond“ (Schel­len­baum) beim Spiel­manns- und Musikzug der Bürg­erwache. Von Fer­di­nand Entress, Gürtler und Goldar­beit­er wurde er gebaut. Da er während des Spiels geschla­gen wird, gehört er zu den Instru­menten. Der große Schel­len­baum der Stadtkapelle ist eine Standarte.

Die Ausstel­lung zeigt auch die Fam­i­lien der Instru­menten­mach­er, wo sie wohn­ten und zum Teil auch was sie besaßen. Kom­men und staunen Sie, was in Rot­ten­burg in früher­er Zeit geleis­tet wurde!

Die Ausstel­lung ist geöffnet vom 6. bis 29. März 2026 jew­eils Fre­itag, Sam­stag und Son­ntag immer von 15:00 bis 18:00 Uhr. Führun­gen nach Vereinbarung.

Eröff­nung ist am Don­ner­stag, 5. März um 19:00 Uhr in der Zehntscheuer. Wegen begren­ztem Platzange­bot ist eine Anmel­dung unter  ekkehard.kaupp@web.de bis zum 1. März 2026 notwendig.

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Tag der Archive” auch in Rottenburg am 7. März 2026

Alte Heimat – neue Heimat“ lautet das diesjährige Mot­to des alle zwei Jahre bun­desweit stat­tfind­en­den Tags der Archive. Am Sam­stag, 7. März öff­nen das Diöze­sa­n­ar­chiv und das Stadtarchiv Rot­ten­burg wieder ihre Tore und laden zu Besich­ti­gun­gen und Führun­gen ein.

Das Diöze­sa­n­ar­chiv

gibt Ein­blicke in die vielfälti­gen kirch­lichen Maß­nah­men, die nach 1945 mit den und für die Heimatver­triebe­nen ergrif­f­en wur­den. Die aus­gestell­ten Orig­i­nal­doku­mente und Fotografien schla­gen einen Bogen von Ver­anstal­tun­gen wie Wall­fahrten und Zelt­lagern über Anlauf­stellen für das Leben­snotwendi­ge wie die Car­i­tas bis hin zur Schaf­fung neuer Seel­sorg­eräume durch den Bau ein­fach­ster Notkirchen. Auch die andauernde Ver­bun­den­heit mit der alten Heimat soll greif­bar werden.

Um 13 und 16 Uhr erwartet die Besuch­er eine öffentliche Führung durch die Archivmagazine.

Zudem bietet das Diöze­sa­n­ar­chiv um 14:30 Uhr eine Führung durch die Bischof-Spro­ll-Gedenkstätte an, die an diesem Tag auch außer­halb der Führung zugänglich sein wird.

Der Ein­tritt ist frei.

Das Stadtarchiv Rottenburg

wid­met sich unter dem Mot­to „Nicht von hier doch reingewach­sen“ eini­gen konkreten Fällen von Neubürg­ern vom 17. bis ins 20. Jahrhun­dert – Namen wie Ziamberz­ki, Belli­no und Came­saca seien beispiel­haft genannt.

Dazu wird angeboten:

Eine Führung zu den Orten ehe­ma­liger Zuwan­der­er von 11:00 – 12:00 Uhr, Tre­ff­punkt: „Alte Welt“, Obere Gasse 12 in Rottenburg

Und von 12:00 bis 17:00 Uhr eine kleine Doku­menten­schau im Benutzer­raum des Stadtarchivs in der „Alten Welt“, Obere Gasse 12 in Rottenburg.

Wann: Sam­stag, 7. März, 11 – 17 Uhr

Wo:     Foy­er des Bis­chöflichen Ordi­nar­i­ats, Obere Gasse 6 (Diöze­sa­n­ar­chiv),

Obere Gasse 12, Alte Welt (Stadtarchiv)